Cofely
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Von: Philip Wernli · 11.08.11

Fredag AG in Root (LU) erteilt Cofely den Auftrag für die Sanierung und den Umbau ihrer Kälteanlagen. Mit der Sanierung erfolgt die Umstellung auf das natürliche Kältemittel NH3. Das heute eingesetzte Kältemittel R22 wird 2015 verboten.

Hauptsitz der Fredag AG in Root (LU).

Fredag AG betreibt ihre Kälteanlagen noch mit aufbereiteten und recycelten Kältemittel R22, das ab 2015 verboten wird. Fredag AG hat sich frühzeitig entschieden, die Kälte-anlagen zu sanieren und gleichzeitig auf das natürliche Kältemittel NH3 (Ammoniak) umzurüsten. Im Tiefkühlbereich wird eine Kaskadenschaltung mit NH3 und CO2 eingesetzt. Die Kühlanlagen haben eine Gesamtkälte-leistung von 1.05 MW.

Strenge Hygieneanforderungen

Der Baustart erfolgt im Herbst 2011 und erstreckt sich über mehrere Phasen bis Mitte 2013. Die Kälteanlagen werden während laufender Produktion und unter strengsten Hygienevorschriften umgebaut. Das gesamte Werkzeug und Material muss somit die Hygieneanforderungen erfüllen.

25 Tonnen pro Tag

Fredag AG ist mit ihren qualitativ hochstehenden Geflügel-Convenience-Produkten führend auf dem Schweizer Markt. Zu ihrem Angebot zählen qualitativ hochwertige, gekühlte und tiefgekühlte Geflügel-, Vegi-, Fleisch- und Seafood-Produkte. Als einer der ersten Schweizer Betriebe der Branche kann die Fredag AG in der modernst ausgerüsteten Fabrikation ihre hergestellten Geflügel-Convenienceprodukte auf dem gesamteuropäischen Markt absetzten. Fredag AG beschäftigt rund 168 Mitarbeitende.

Verwendungsverbot Kältemittel R22

Chlorhaltige Kältemittel wie beispielsweise R22 sind in Neuanlagen bereits seit 2002 verboten, weil sie die Ozonschicht zerstören und als Treibhausgas zur Erderwärmung beitragen. Ab 2015 werden sie gänzlich verboten. Aus diesem Grund empfiehlt sich für Anlagen, die sich in gutem Zustand befinden, eine Umrüstung auf umweltfreundliche Kältemittel. Je nach Ausprägung müssen nur moderate Anpassungen an der Anlage vorgenommen und einzelne Komponenten ausgetauscht werden. Bei veralteten Anlagen sollte hingegen auch ein vollständiger Ersatz durch eine effiziente Neuanlage ins Auge gefasst werden.