Cofely
Cofely

Meteodaten in der Gebäudeautomation

Die Integration von Meteodaten in die Gebäudeautomation ermöglicht eine vorausschauende Steuerung unter Berücksichtigung der Wetterentwicklung.

Die aktuellen Temperatur- und Windverhältnisse aber auch die Sonneneinstrahlung haben einen entscheidenden Einfluss auf das Klima in Gebäuden. Eine intelligente Gebäudeautomation reguliert die verschiedenen Anlagen wie Heizung, Lüftung, Beleuchtung oder Beschattung, um für die Nutzer des Gebäudes ein möglichst angenehmes Klima zu erreichen.

Energieeffiziente Anlagen speichern Energie z.B. in der Gebäudemasse, damit sie bei Bedarf verfügbar ist. Durch die Integration von Wetterdaten können diese Speicher vorausschauend aufgebaut oder entleert werden. Steht nach einem kalten Tag eine Erwärmung an, kann das Speichervolumen bereits am Vortag reduziert werden und die dafür benötigte Energie eingespart werden.  

Am Klima Kongress in Helsinki (Clima 2007) gingen einige Referenten von einem Einsparpotential von 35% – 60% aus. Nur schon durch den Ersatz eines Aussenfühlers durch Wetterprognosen ergibt sich ein Einsparpotential von 10% – 15% an Heizenergie.

Die Vorteile der Integration von Wetterdaten:

  • Geringe Investitionskosten
  • Verringerung der Raumtemperaturdynamik durch bedarfsgerechte Betriebsweise
  • Reduzierte Anschlussleistung durch Kappung von Lastspitzen
  • Erhöhte Lebensdauer der Technik durch sanftere Betriebsweise